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Ich lernte Pablo auf der '4th Conference on Shamanism' 2008 in Iquitos/Peru kennen.Seine einfache und herzliche Art berührte mich und alle anderen Teilnehmer der Conference sehr tief.Von Seinen Bildern war ich schon seit längeren begeistert und als er mir von Seiner Malschule erzählte war ich entschlossen Ihn dabei zu unterstützen.Auf der Art-Gallerie Pablo Amaringo werden nun einige der wenigen Originale die noch erhältlich sind angeboten.Mit dem Kauf eines dieser Meisterwerke unterstützen Sie direkt die Malschule Pablo Amaringos.
Pablo Amaringo ist peruanischer Schamane, Lehrer und Künstler. Unter seinen Vorfahren sind Lamista, Cocama und Piro Indianer. Er spricht fließend Englisch, Spanisch und Quechua und besitzt Sprachkenntnissen der Cocama, Amahuaca und Shipibo Stämme. Mit 10 Jahren trank er zum ersten Mal Ayahuasca. Dabei wurden ihm ferne Orte, alte Kulturen, fremde Zivilisationen und die magische Welt der Geister gezeigt.
Pablo schafft Kunstwerke, die seine schamanischen Visionen in Gemälden des Regenwaldes mit seinen Naturgeistern und Gottheiten lebendig werden lassen. In seinen Workshops leitet er die Teilnehmer dazu an, Wahrnehmungsfähigkeit, visuelles Gedächtnis und Konzentration so zu entwickeln, dass sie lernen, innere Erfahrungen erfolgreich in Kunst umzusetzen. Pablo ist der Mitverfasser des Buches Ayahuasca Visionen. Er lebt im peruanischen Pucalpa, wo er eine Kunstschule leitet und regelmäßig unterrichtet. www.pabloamaringo.com
Die mittlerweile offiziell seit 15 Jahren bestehende Usko-Ayar-Malschule entstand ursprünglich aus einer privaten Initiative von Pablo Amaringo. Dieser begann 1984 damit, Waisen und ausgesetzte Kinder in sein Haus einzuladen, um ihnen die Malerei näher zu bringen. Am 15. Juni 1988 schließlich gaben die Anthropologen Luis Eduardo Luna und Sirpa Rasmussen gemeinsam mit Pablo Amaringo dieser Privatinitiative den rechtlichen Rahmen: Die Malschule „Seele des Prinzen“ (usko bedeutet auf Quechua „spirituell“, „geistig“, „Seele“ und ayar bedeutet „Prinz“) wurde als eine peruanische kulturelle Non Profit Organisation registriert. Bisher haben über 700 SchülerInnen von Pablo gelernt, Bilder aus ihrem Inneren heraus kunstvoll zu Papier zu bringen. Die Malschule soll für die oftmals perspektivenlose Jugend ein Ort darstellen, der ihnen Hoffnung schenkt und zugleich Schutz bietet. www.sensorium.com/usko/htmls/history.html
Die in der Usko-Ayar-Malschule produzierten Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen werden seit einigen Jahren nicht mehr nur lokal angeboten, sondern haben bereits internationales Publikum erreicht: Sie werden in Museen, Galerien und in Zusammenhang mit Umweltschutz-Programmen weltweit ausgestellt. Im Internet, beispielweise auf der Homepage der „Electric Gallery“
www.egallery.com/pablo.html , haben Interessenten und begeisterte AnhängerInnen nicht nur die Möglichkeit, sich die verschiedensten Visionen und Malereien von Pablo Amaringo und sei-nen SchülerInnen anzusehen, sondern auch noch nicht verkaufte Bilder zu erwerben.
Zielsetzungen der Malschule
Die Hoffnung, mit der Uska-Ayar Schule einen Beitrag zur Erhaltung und zum Schutz des Regenwaldes zu leisten, lässt sich als das umfassendste Ziel dieser Institution bezeichnen. Über das Malen der Natur soll vor allem jungen Menschen die Schönheit und der Reichtum der amazonischen Umwelt bewusst werden.So geht es einerseits darum, der Jugend über die künstlerische Erziehung ein Respektverhalten gegenüber der Natur näher zu bringen, ihre kulturelle Identität zu stärken und damit die Lebensbedingungen zu verbessern und andererseits eine breitgefasste Dokumentation über Flora, Fauna und kulturelle Überlieferungen des peruanischen Amazonasgebietes zu erstellen, welche sowohl in wissenschaftlichen als auch in populären Veröffentlichungen herangezogen werden kann. Weiters unterstützt die Schule die Entwicklung von ethnobotanischen Gärten und die Aufrechterhaltung und Förderung traditionellen Wissens über Heilpflanzen.Pablo Amaringo selber wurde auf dem UN-Weltgipfel in Rio de Janeiro 1992 mit dem „Global“ für außergewöhnliche Leistungen im Umweltschutz ausgezeichnet. www.osaretreat.org/events_paw.html
Mit der durchaus hohen Präsenz im Internet (Google gab am 20. Mai 2003 537 Seiten bei dem Stichwort „Usko-Ayar“ und 1020 Seiten bei dem Stichwort „Pablo Amaringo“ an), mag auch ein weiteres Ziel der Malschule realisiert werden können: Die lokale sowie internationale Verbreitung von Wissen über die amazonische Natur, ihre Kunst und ihre Kulturen.
Didaktik zur Stärkung der künstlerisch-spirituellen Eigenständigkeit
Die Sensibilisierung der Wahrnehmung der Usko-Ayar-SchülerInnen erfolgt mittels Exkursionen in den Urwald, auf denen sie die Namen und das Habitat der verschiedenen Tier- und Pflanzenarten kennen lernen. Ziel ist es, die Wahrnehmungskapazität und die Geduld der angehenden KünstlerInnen zu entwickeln, damit die jungen MalerInnen die Fähigkeit erhalten, in ihren Gemälden die lokale Landschaft und ihre mythologische Imaginationen wieder zu erschaffen. Viele der Gemälde sind aufgrund der intensiven Beschäftigung mit dem Amazonastiefland und ihren Kulturen begleitet von Legenden, die Aufschluss über Flora und Fauna sowie über die unterschiedlichen Lebensweisen im Dschungel geben