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Amazonien Regenwald
Der Mond wollte die Sonne heiraten Als er merkte, dass er mit ihr nicht zusammenkommen konnte, vergoß er gelbe Tränen. Aus diesen Tränen entstand der Rio Amazonas (Alte indianische Sage)
Das Element Wasser bestimmt die Mythen und Legenden der Menschen die am Amazonas leben. Viele Curanderos erzählen von geheimnisvollen Welten unter dem Wasser, die sie in der Realität oder in der Vision besuchten. Von den alten Magiern des Amazonas wird berichtet, dass sie beliebig lange unter Wasser leben konnten. Sie lebten mit ihren Wasserehefrauen, den Sirenas oder Yacu Warmis, die im Wasserreich wohnten.
(Yacu=Wasser, Warmi=Frau) Mit trockenen Kleidern stiegen sie aus den Fluten des Rio Amazonas, wenn sie den Fluss nach Wochen oder Monaten verliessen.
So wird es noch erzählt, über Don Eleutherio Guerra, dem Onkel von Don Pedro Guerra Gonzales, der über diese besondere Kraft angeblich verfügte. Er war ein "Sumi", das ist der Titel für einen Schamanen Amazoniens, der unter Wasser beliebig lange verweilen konnte. Er war mit zwei Frauen verheiratet, wovon eine eine Yacuwarmi, eine Sirena war die im Rio Amazonas wohnte.
Mit 107 Jahren verabschiedete er sich und ging endgültig zu seiner Sirena. Die Wasserwesen werden von den Curanderos in den Zeremonien mit Icaros, den magisch-spirituellen Liedern besungen.