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Einstige Hochkulturen

Amazonien Regenwald

Sensation Amazonien. Ein Garten Eden aus Menschenhand?

Die ersten Eroberer Amazoniens im 16. Jahrhundert berichteten von Dschungeldörfern mit blühenden Kulturen. Nach Schätzungen und Berichten der Expeditionen sollen bis zu zehn Millionen Menschen am Amazonas gelebt haben. (Thomas P. Myers)Lange Zeit verwiesen Wissenschaftler diese Berichte ins Reich der Legenden. Sie glaubten, dass nur Jäger und Sammler im Regenwald überleben konnten, da die Böden viel zu nährstoffarm seien, um Millionen von Menschen über längere Zeit zu ernähren.Mitten im Stadtzentrum von Manaus machte der Archäologe Dr. Eduardo Góes Neves von der Universität São Paulo eine wichtige Entdeckung. Er fand Urnengräber mit Beigaben von einzigartigen Keramikwaren einer sehr frühen indianischen Hochkultur.Auch Experten vermuten heute, dass Anfang des 16. Jahrhunderts viele Millionen Menschen im Amazonasbecken lebten. Heute sind es ca. 250.000 Indigenas, so schätzt man.




Eine internationale Gruppe von Archäologen ist der Legende auf der Spur. Gab es am Amazonas doch eine hochentwickelte frühe Kultur, und wie konnte sie überleben? Die Forscher fanden außer unfruchtbaren Regenwaldböden mosaikartig immer wieder sehr fruchtbare Ackerflächen. Terra Preta, wörtlich "schwarze Erde", nennen die Einheimischen die zwei- bis dreitausend Jahre alte Erde. Etwa zehn Prozent der Fläche von Amazonien ist mit diesem dunklen, humusartigen Boden bedeckt.

Der Regenwald Amazonien ist also nicht nur unberührte Wildnis, sondern zum Teil auch eine von Menschen geschaffene Kulturlandschaft. Mittlerweile wurden zehntausende dieser Terra Preta Areale entdeckt, immer in der Nähe von Flüssen. Manche Erdhügel waren etwa 20 Meter hoch. Terra Preta ist eine nährstoffreiche Erde, deren Zusammensetzung die Forscher vor ein Rätsel stellt. Die Steigerung der Fruchtbarkeit beträgt bei dieser geheimnisvollen Bodenkultur bis zu 800%. Unvermutete Hoffnung für die Zukunft?

Die vor kurzer Zeit erst entdecket und als einzigartige achäologische Sensation geltende 4627 Jahre alte Pyramidenstadt Caral im Flusstal des Rio Supe nahe Lima wurde zeitgleich wie die Pyramiden von Gizeh, die Stufentempel von Sumer und die frühen Bauten am Indus errichtet. Bei Ausgrabungen fand man in Caral ua. Muscheln, Flöten sowie rituelle Zauberpflanzen aus Amazonien.


Caral, Nazca und Chankillo befinden sich in derselben Klimazone wie Lima. Ein Besuch vor der Dschungelreise an einem dieser Orte, lohnt sich. (Herr Mayer Kaiser/Lima organisiert gerne diese Reisen)
Seit etwa 10 000 Jahren bewohnen nachweislich Menschen den Amazonas. Es gibt 5000 Jahre alte Keramikfunde und Urnengräger im Regenwald. Die als älteste Stadtkultur Amerikas geltende Hochkultur von Caral praktizierte nachweislich aktiven Handel mit den frühen Amazonasvölkern. Die vor kurzer Zeit erst entdecket und als einzigartige achäologische Sensation geltende 4627 Jahre alte Pyramidenstadt Caral im Flusstal des Rio Supe nahe Lima wurde zeitgleich wie die Pyramiden von Gizeh, die Stufentempel von Sumer und die frühen Bauten am Indus errichtet. Bei Ausgrabungen fand man in Caral ua. Muscheln, Flöten sowie rituelle Zauberpflanzen aus Amazonien.

Eine weitere achäologische Sensation: das älteste Sonnenobservatorium Amerikas befindet sich in Peru/Chankillo und ist 2300 Jahre alt. Die Anlage in der Kultstätte Chankillo steht an der Pazifikküste etwa 400 Kilometer nördlich von der Hauptstadt Lima. Sie besteht aus 13 steinernen Türmen, die in einer weitgehend geraden Linie auf dem leicht geschwungenen Kamm eines Berges errichtet wurden. Die würfelförmigen Türme sind zwischen zwei und sechs Meter hoch, und der Abstand zwischen ihnen beträgt in etwa fünf Meter. Im Inneren führen Treppen auf eine Aussichtsplattform. Caral, Nazca und Chankillo befinden sich in derselben Klimazone wie Lima. Ein Besuch vor der Dschungelreise an einem dieser Orte, lohnt sich. (Herr Mayer Kaiser/Lima organisiert gerne diese Reisen)




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