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Beltane 2009 im Keltendorf/Diex

Photo Gallerien

Beltane

Unser Besuch im Keltendorf Diex:
Es war schon ein aufregendes Gefühl zum ersten mal Eveline Grander, die Druidin und ihr Keltendorf für 2 Tage zu besuchen. Wir feierten am 30. April das Fruchtbarkeitsfest Beltane. Herzlichst begrüßt von 2 Hunden und Markus den Häuptling des nordischen Keltenstammes, folgten wir in die Küche des Wohnhauses, wo schon reges Leben herrschte. Eveline, ihr Mann und alle anderen, die selbe herzliche Begrüßung!Hab mich gleich wohl gefühlt, vom ersten Moment an.Wir sind auf die Wiese vorm Haus und haben Kräuter gesammelt. Eine gute Gelegenheit um sich besser kennen zu lernen.



Markus, macht die Ausbildung zum Druiden, gibt uns eine Führung durchs Dorf. Man spürt seine Begeisterung und Freude dazu.Mann und alle anderen, die selbe herzliche Begrüßung!Hab mich gleich wohl gefühlt, vom ersten Moment an.
Einen Sommer lang haben alle gemeinsam ein original „iro-schottisches Rundhaus“ gebaut.


Steiler Hang und ein großer Runder platz zum Feiern, rund angelegte Steine, die an Stonehenge etwas erinnern. Und dies alles eingezäumt mit irisch-schottischen Pferden, Ziegen und ein Schaf. Die sich alle lieb haben.
Die Ziegen haben das Schaf von den Milben befreit, in dem sie ihm das Fell sprichwörtlich abzogen. Das Schaf sah aus als hätte sie „Hotpants“ an. Der Tierarzt brauchte nichts mehr tun.
Der Hammer oder?

Nach dem wir alle eine Gesichtsbemalung und Gewänder bekamen gingen alle ins Rundhaus rüber und das Feuer wurde gemacht.
Die Trinkhörner mit Maibowle gefüllt.

Die Druidin und Gefolgschaft marschieren ein und die Feier ist eröffnet!
Eine leckere Sauerampfersuppe aus einer Schüssel getrunken, danach Grillerei mit selbst gemachtenn Kräutersaucen, Salat und Gemüse.. Als Besteck nur ein Messer, so wie schon zu den Zeiten unserer Vorfahren, den Kelten.

Die Druidin erzählt vom Ursprung des Festes und warum wir die Fruchtbarkeit von Mutter Erde feiern.
Die Männer schenken uns ein Ständchen mit nacktem bemalten Oberkörper und wir Frauen schenken dafür einen Tanz.
Die Darbringung der Männer war sooo wunderschön romantisch. Gesungen, wie auch musikalisch begleitet. Poesie.
Ich war nicht die einzige die sich eine Gücksträne aus dem Gesicht streifen musste. Der aller jüngste und der eigene Mann waren natürlich die Besten, zumindest für mich. ?

Wir sangen und feierten bis zum Morgen grauen und dann gabs die „ Elfensalbe“. Es heißt,: mit ein bisserl Glück und der Salbe kannst zum Sonnenaufgang die Elfen sehen.
Draußen natürlich immer noch singend genossen wir zusammen den Sonnenaufgang und waren einfach zufrieden glücklich.
Nach ein bisserl Schlaf in einem zauberhaften Zimmer und einem ausgiebigen Frühstück, gings weiter.

Wir Frauen machten uns eifrig daran, den Kranz wunderschön zu schmücken. Ich hatte ständig das Gefühl, verblasste Kindheitserinnerungen wieder zu erleben. Als würde man eine Zeitreise in die Vergangenheit machen, ohne diese Zeit verlassen zu müssen.

Die Männer gruben im Schweiße ihres Angesichtes ein tiefes Loch für den Maibaum!
Wir trommeln und bejubeln sie, als sie den 12 m langen Baum zum Platz tragen.. So wie wir von unseren Männern bejubelt werden, als wir den Kranz brachten.

Eveline erklärt wie´s Baum aufstellen geht. Ehrlich das ist besser als das G´schichtl von den Bienen und Blumen.
Die Männer habens verstanden!

Dann gab´s den Bandltanz. Damit weben wir das Schicksalsmuster für das Dorf.
Bis abends hat dieser riesige Spaß gedauert.
Nach dem guten Essen im Rundhaus mussten wir uns schweren Herzens von allen verabschieden und in die alte Welt zurückkehren.

Ist der schööön!

Drücke auf den Link um auf Evelines Seite zu gelangen.

Am 15. August zum Kräuterseminar sehen wir uns wieder, vielleicht ist diesmal ja auch von euch jemand dabei. Denn im Grunde kann man das gar nicht beschreiben, man muss es selbst erleben.



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